Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Universitätsklinik für Stereotaktische Neurochirurgie
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Mögliche Komplikationen und Risiken

Als Folge der Tumorbestrahlung kann es Wochen bis Monate nach der Operation zu neurologischen Ausfällen (Lähmungen, Gefühlsstörungen, Krampfanfälle), und/oder Kopfschmerzen kommen. Ursache dieser Störungen sind Umbauvorgänge innerhalb des Tumors, die durch die Bestrahlung ausgelöst werden und in Einzelfällen zu einer Wassereinlagerung im Hirngewebe (Ödem) führen, das sich in unmittelbarer Nähe des Tumors befindet. Nur wenn das Ödem Druck auf das Hirngewebe ausübt, können die bereits genannten Symptome auftreten. Diese Patienten müssen dann über einen längeren Zeitraum ein Kortisonpräparat (Dexamethason) einnehmen. Das Risiko für eine Verschlechterung durch Ödembildung beträgt 6-8%.

 

Letzte Änderung: 23.07.2015 - Ansprechpartner: Webmaster
 
 
 
 
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Operationsablauf